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Der `!Braune Wasserpython`! (`*Liasis fuscus`*, `F33f`_`[lat.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Latein]`_`f `*fuscus`* – braun, dunkel) ist eine `F33f`_`[Schlangenart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schlangen]`_`f aus der Familie der `F33f`_`[Pythons`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pythons]`_`f. Manche Autoren unterscheiden die Art nicht vom `F33f`_`[Timor-Wasserpython`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Timor-Wasserpython]`_`f (`*Liasis mackloti`*).

>>Contents

• `F0af`_`[Merkmale`#merkmale]`_`f
• `F0af`_`[Verbreitung und Lebensraum`#verbreitung-und-lebensraum]`_`f
• `F0af`_`[Lebensweise und Fortpflanzung`#lebensweise-und-fortpflanzung]`_`f
• `F0af`_`[Quellen`#quellen]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Merkmale

Mit einer Länge von 1,5 bis 2 Metern, in Einzelfällen bis 3 Metern, gehört der Braune Wasserpython zu den mittelgroßen `F33f`_`[Pythons`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pythons]`_`f. Der längliche Kopf ist nur undeutlich vom Hals abgesetzt. Kopf und Rücken sind braun bis graugrün, bei Exemplaren aus `F33f`_`[Neuguinea`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neuguinea]`_`f dunkelbraun bis schwarz. Kinn- und Kehle sind weiß, die Körperunterseite ist hellgrau bis gelb. Die Unterart `*Liasis fuscus jackyae`* unterscheidet sich von der Nominatunterart `*Liasis fuscus fuscus`* durch dunklere Oberlippenschilde. Ein Greifschwanz fehlt.

Der `F33f`_`[Frontal-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_frontale]`_`f und der `F33f`_`[Supraokularschild`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_oculare]`_`f sind groß. Je Kopfseite sind je ein großer `F33f`_`[Loreal-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_loreale]`_`f und `F33f`_`[Postokularschild`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_oculare]`_`f sowie zwei kleine `F33f`_`[Postokularschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_oculare]`_`f vorhanden. Es sind je zwei Paar `F33f`_`[Präfrontal-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_prefrontale]`_`f und zwei Paar `F33f`_`[Parietalschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_parietale]`_`f sowie ein Paar Interparietalschilde vorhanden. Der `F33f`_`[Internasalschild`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_nasale]`_`f wird von einem kleinen, zur Rostrale gehörigen Schild geteilt. Es sind zehn bis zwölf `F33f`_`[Supralabialschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_supralabiale]`_`f, von denen der fünfte und sechste den Augenrand berühren, und 14 bis 17 `F33f`_`[Infralabialschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_sublabiale]`_`f, von denen drei bis vier Wärmesinnesgruben tragen, vorhanden. Der Rumpf weist 45 bis 48 `F33f`_`[Schuppenreihen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_dorsale]`_`f, 271 bis 286 `F33f`_`[Ventralschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_ventrale]`_`f, 72 bis 89 paarige `F33f`_`[Subkaudalschilde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_subcaudale]`_`f und einen ungeteilten `F33f`_`[Analschild`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scutum_anale]`_`f auf.

>>Verbreitung und Lebensraum

Der Braune Wasserpython kommt auf `F33f`_`[Neuguinea`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neuguinea]`_`f, im tropischen Norden `F33f`_`[Australiens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Australien_(Kontinent)]`_`f sowie auf Cornwallis Island und auf Sir Charles Hardy Island vor. Die Art findet sich stets in der Nähe von Süßgewässern und fehlt in dauerhaft trockenen Gebieten.

>>Lebensweise und Fortpflanzung

Der Braune Wasserpython lebt vorwiegend nachtaktiv und versteckt sich tagsüber unter Pflanzen oder in Erdspalten. Als Beutetiere dienen Kleinsäuger, Vögel, kleine Reptilien und junge Krokodile. Die Art gilt als wenig aggressiv und flieht bei Bedrohung bevorzugt ins Wasser.

Die Paarungszeit liegt in der Trockenzeit von Juli bis August, wobei die Männchen durch Umschlingungen und beißen um die Weibchen kämpfen. Die trächtigen Weibchen nehmen für etwa einen Monat bis zur Eiablage keine Nahrung zu sich. Die Gelege aus 3 bis 24 Eiern werden bevorzugt in verlassenen Erdlöcher von `F33f`_`[Waranen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Warane]`_`f oder unter Baumwurzeln abgelegt. Bei der Ablage unter Baumwurzeln zeigen die Weibchen Brutpflege, indem sie sich um die Eier legen und diese teilweise durch Zittern erwärmen. Die etwa 30 cm langen Jungtiere schlüpfen nach etwa zwei Monaten.

>>Quellen

• `F33f`_`[Ludwig Trutnau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ludwig_Trutnau]`_`f: Ungiftige Schlangen, Teil 1. 4. Auflage. Eugen Ulmer GmbH & Co., Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3223-0.
• Datenblatt zu Liasis fuscus der `F33f`_`[James Cook University`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=James_Cook_University]`_`f (PDF-Datei; 14 kB)

>>Weblinks

• `*Liasis fuscus`* In: `*`F33f`_`[The Reptile Database`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=The_Reptile_Database]`_`f`*
• Abbildung und Verbreitungsgebiet (www.kingsnake.com)
• Liasis fuscus in der `F33f`_`[Roten Liste gefährdeter Arten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rote_Liste_gefährdeter_Arten]`_`f der `F33f`_`[IUCN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IUCN]`_`f 2013.2. Eingestellt von: Auliya, M. & Shine, R.A., 2009. Abgerufen am 26. März 2014.

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